Über 280.000 Autolack-Farben exakt nach Farbcode gemischt

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Mit unseren Motorradlack Lacksprays bringst du jedes Bike wieder in Topform – egal ob BMW, Yamaha, Kawasaki, Ducati oder Marken wie Triumph, Aprilia oder Piaggio. Jede Sprühdose wird exakt nach Farbcode gemischt und trifft deinen Originalfarbton punktgenau. So lackierst du Kratzer, Steinschläge oder ganze Motorradteile wie Tank, Verkleidung, Fender oder Seitendeckel selbst – sauber, deckend und ohne hohe Werkstattkosten. Ideal, wenn du Motorradlack in der Sprühdose suchst, der wirklich zu deinem Bike und Farbcode passt.

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Bevor du loslegst: Hier sind einige wichtige Infos, die uns am Herzen liegen.

Und ja wir wissen, niemand mag lange Texte. Deshalb haben wir die wichtigsten Punkte für dich kurz und knackig zusammengefasst:

Welche Vorbehandlung ist bei der Verwendung von Lack-Spraydosen nötig?

Eine gründliche Vorbereitung ist das A und O, damit dein Bike später glänzt. Zuerst musst du das Bauteil (z. B. Tank oder Verkleidung) gründlich reinigen – am besten mit unserem Silikonentferner, um Fett und Wachsreste zu entfernen. Danach schleifst du die Oberfläche mit feinem Schleifpapier (z. B. P800 bis P1200) nass an, damit der Lack optimal haftet. Klebe Bereiche, die keine Farbe abbekommen sollen (wie Tankdeckelöffnungen oder Gewinde), sorgfältig ab.

Brauche ich für Motorradlack aus der Spraydose eine Grundierung?

Wir empfehlen dir dringend eine Grundierung. Sie sorgt dafür, dass der Lack auf Metalltanks oder Kunststoff-Verkleidungen richtig hält. Zudem bietet eine Korrosionsschutz-Grundierung wichtigen Schutz vor Rost bei Stahlteilen und sorgt für ein gleichmäßiges Farbbild ohne Flecken.

Wie finde ich den richtigen Farbcode für mein Motorrad?

Das ist beim Bike oft etwas kniffliger als beim Auto. Schau unter der Sitzbank, am Rahmen (nahe dem Lenkkopf) oder im Serviceheft nach. Der Code besteht meist aus einer Kombination von Buchstaben und Zahlen (z. B. "YBB" für Suzuki oder "660" für BMW). Falls du nichts findest, hilft oft die Angabe von Modell und Baujahr weiter.

Wie lackiere ich mit der Spraydose mein Motorrad, ohne dass Läufer entstehen?

Die richtige Technik verhindert unschöne „Nasen“ an Rundungen:

  • Abstand: Halte ca. 20–25 cm Abstand zum Bauteil.
  • Kreuzgang: Sprühe gleichmäßig erst horizontal und dann vertikal.
  • Dünne Schichten: Lackiere lieber in zwei bis drei dünnen Schichten statt in einer dicken.
  • In Bewegung: Starte und stoppe den Sprühstoß immer kurz neben dem Bauteil.
Was ist die ideale Temperatur zum Lackieren?

Am besten klappt es bei 15 °C bis 25 °C. Ist es zu kalt, fließt der Lack nicht gut; bei direkter Sonne trocknet er zu schnell und wird rau. Achte darauf, dass auch die Spraydose selbst Zimmertemperatur hat (notfalls kurz in ein handwarmes Wasserbad stellen).

Wie viele Schichten Lack sollte ich auftragen?

Normalerweise reichen 2 bis 3 Schichten Basislack aus. Lass den Lack zwischen den Schichten jeweils ca. 5–10 Minuten „ablüften“ (die Oberfläche sollte matt werden), bevor du die nächste Schicht sprühst.

Wann muss ich Klarlack über den Basislack sprühen?

Bei Metallic-, Perleffekt- oder Uni-Basislacken ist Klarlack ein Muss. Er sorgt für Tiefenglanz und schützt die Farbe vor UV-Licht und Kratzern. Warte nach der letzten Schicht Basislack etwa 30 Minuten, bevor du mit dem Klarlack beginnst.

Wie lange muss der Lack trocknen, bevor ich ihn polieren kann?

Gib dem Lack mindestens 24 Stunden, idealerweise aber 3–5 Tage Zeit zum Durchhärten. Erst wenn alle Lösemittel verflogen sind, ist die Oberfläche hart genug für eine Politur, um zum Beispiel Staubeinschlüsse zu entfernen oder Übergänge anzugleichen.

Ist der Lack gegen Benzin resistent (z. B. am Tank)?

Das ist beim Motorrad besonders wichtig! Wenn du Teile wie den Tank lackierst, musst du unbedingt einen hochwertigen 2K-Klarlack (Zwei-Komponenten) als Finish benutzen. Nur dieser ist nach der Aushärtung resistent gegen Benzin, Chemien und Witterungseinflüsse.

Was tun, wenn die Spraydose spritzt oder kleckert?

Meistens sitzt der Sprühkopf nicht richtig oder ist verstopft. Nimm ihn kurz ab, reinige ihn mit etwas Verdünnung oder tausche ihn gegen einen Ersatzkopf aus. Ganz wichtig: Schüttle die Dose vorab immer mindestens 2 Minuten lang kräftig!

Wie vermeide ich Farbunterschiede zum alten Lack?

Da Lacke mit der Zeit durch die Sonne leicht ausbleichen, hilft „Beisprühen“: Lackiere nicht hart bis zu einer abgeklebten Kante, sondern lass den Sprühnebel sanft in die angrenzende Fläche auslaufen. Wenn du den alten Lack vorher aufpolierst, passt sich der neue Farbton optisch noch besser an.

Was muss ich beim Lackieren von Motorrad-Verkleidungen aus Kunststoff beachten?

Kunststoff ist flexibel und hat eine glatte Oberfläche, auf der Lack schwerer haftet. Daher ist ein Kunststoff-Haftvermittler (Primer) nach dem Anschleifen zwingend erforderlich. Er dient als „Brücke“ zwischen dem Kunststoff und dem Basislack. Ohne diesen Primer könnte der Lack bei Vibrationen oder Belastung später abblättern oder Risse bilden.

Kann ich meinen Auspuff oder Motorteile mit normalem Motorradlack lackieren?

Nein, herkömmlicher Lack würde bei den hohen Temperaturen am Auspuff oder Zylinder sofort verbrennen oder Blasen werfen. Für diese Bereiche benötigst du speziellen Hitzeschutzlack (Thermo-Lack), der oft Temperaturen bis zu 600 °C oder sogar 800 °C standhält.

Wie bereite ich verrostete Stellen am Rahmen oder Auspuff vor?

Rost muss vor dem Lackieren komplett entfernt werden, entweder mechanisch durch Schleifen oder mit einer Drahtbürste. Wir empfehlen danach den Einsatz eines Rostumwandlers, um auch kleinste Poren zu versiegeln. Sobald die Stelle metallisch rein und stabil ist, fährst du mit der Grundierung fort.