Lackstift Hersteller - den passenden Lackstift für dein Auto finden
Wähle den passenden Lackstift-Hersteller für dein Fahrzeug.
Egal ob Original oder passgenau gemischt nach Farbcode hier findest du die richtige Lösung.
Bevor du loslegst: Hier sind einige wichtige Infos, die uns am Herzen liegen.
Und ja wir wissen, niemand mag lange Texte. Deshalb haben wir die wichtigsten Punkte für dich kurz und knackig zusammengefasst:
Wie lange muss ein Lackstift am Auto trocknen?
Die Trocknungszeit unseres Kiezlack Lackstifts hängt von Temperatur und Schichtdicke ab. Für ein sauberes und haltbares Ergebnis solltest du dich an folgende Richtwerte halten:
- Zwischen den Basislack-Schichten:
Jede Schicht sollte 10–15 Minuten antrocknen, bis sie matt und gleichmäßig wirkt. Bei kühleren Temperaturen entsprechend länger warten. - Vor dem Klarlack:
Der Basislack muss berührtrocken sein. Als Faustregel gelten 10–20 Minuten Trocknungszeit, abhängig von der Umgebungstemperatur. - Nach dem Klarlack / vollständige Aushärtung:
Der reparierte Bereich sollte mindestens 24 Stunden aushärten, bevor er poliert, gewaschen oder einer Waschanlage ausgesetzt wird.
Während der gesamten Trocknungszeit direkte Sonneneinstrahlung, Regen und Feuchtigkeit vermeiden. Je sauberer und geduldiger gearbeitet wird, desto besser und langlebiger ist das Endergebnis.
Die besten Ergebnisse erzielst du bei Raumtemperatur zwischen 18 °C und 25 °C
Wie trägt man einen Lackstift auf dem Auto glatt auf?
Ein glattes Ergebnis entsteht nicht durch viel Lack, sondern durch saubere Vorbereitung, dünne Schichten und Geduld. So gehst du vor:
- Schadstelle richtig vorbereiten:
Die Oberfläche muss sauber, fettfrei und gleichmäßig matt sein. Glänzende Stellen oder grobe Kratzer führen später zu sichtbaren Übergängen. - Lack nur punktuell auftragen:
Trage den Lack ausschließlich in der beschädigten Stelle auf – nicht großflächig darüber hinaus. - In dünnen Schichten arbeiten:
Lieber mehrere sehr feine Schichten als eine dicke. Jede Schicht sollte 10–15 Minuten antrocknen, bis sie matt wirkt. - Zwischenschliff für ein sauberes Finish:
Wenn sich leichte Ränder oder Unebenheiten zeigen, kannst du die Fläche nach dem Antrocknen vorsichtig mit feinem Schleifpapier (z. B. P3000) egalisieren. Danach reinigen und eine weitere dünne Lackschicht auftragen. - Geduld zahlt sich aus:
Zu viel Lack auf einmal macht den Farbton schnell zu dunkel und unruhig. Sauberes, ruhiges Arbeiten sorgt für ein deutlich glatteres und unauffälligeres Ergebnis.
So lässt sich der Lack sauber angleichen, ohne dicke Kanten oder sichtbare Übergänge. Geduld zahlt sich hier aus: Je mehr Zeit du dir für sauberes Auftragen und Nachschleife nimmst, desto unsichtbarer wird der Schaden. Das Endergebnis hängt nicht nur vom Produkt, sondern von der Sorgfalt beim Arbeiten ab.
Wie bessert man mit einem Lackstift aus?
Das Ausbessern mit einem Lackstift erfolgt Schritt für Schritt. Entscheidend sind saubere Vorbereitung und dünne Lackschichten:
- Reinigen und entfetten:
Die Schadstelle gründlich von Schmutz, Wachs und Fett befreien. - Schleifen:
Den beschädigten Bereich mit feinem Schleifpapier (z. B. P3000) gleichmäßig mattieren, um harte Übergänge zu vermeiden. - Schaden prüfen:
Ist nur der Lack beschädigt, kann direkt lackiert werden.
Ist Metall sichtbar oder Rost vorhanden, muss zuerst Korrosionsschutz aufgetragen werden. - Basislack auftragen:
Den Lackstift gut schütteln und den Lack in mehreren dünnen Schichten nur in der Schadstelle auftragen.
Jede Schicht 10–15 Minuten antrocknen lassen. - Zwischenschliff (optional):
Bei Unebenheiten oder Rändern die Fläche nach dem Antrocknen vorsichtig fein anschleifen, reinigen und erneut dünn lackieren. - Klarlack auftragen:
Für Schutz und Glanz den Klarlack in mehreren feinen Schichten auftragen und jeweils antrocknen lassen. - Aushärten und Finish:
Den Lack mindestens 24 Stunden aushärten lassen. Anschließend kann die Stelle vorsichtig poliert werden.
So wird der Schaden sauber ausgebessert und langfristig geschützt.
Benötigen Lackstifte eine Grundierung?
Eine Grundierung wird nicht immer benötigt, sondern nur in bestimmten Fällen:
- Metall oder Rost sichtbar:
Ist der Schaden bis auf das blanke Metall durchgegangen oder zeigt sich Rost, ist eine Rostschutz-Grundierung zwingend erforderlich. Sie verhindert, dass sich der Schaden später wieder durch den Lack
frisst. - Nur der Lack beschädigt:
Wenn lediglich der Klar- oder Basislack beschädigt ist und kein Metall sichtbar wird, ist keine Grundierung nötig. Nach Reinigung und Anschleifen kann direkt mit dem Basislack gearbeitet werden.
Wichtig: Wird auf blankem Metall ohne Grundierung lackiert, kann sich mit der Zeit erneut Rost bilden.
Wie trage ich Lackstift auf mein Auto auf?
Damit die Lackreparatur sauber und unauffällig wird, solltest du Schritt für Schritt vorgehen:
- Richtige Bedingungen:
Arbeite bei 18–25 °C, in einer staubfreien Umgebung und ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Regen. - Schadstelle vorbereiten:
Die Stelle gründlich reinigen und entfetten. Anschließend mit feinem Schleifpapier (z. B. P3000) gleichmäßig mattieren. - Farbcode prüfen:
Vergleiche den Farbcode auf dem Lackstift mit dem Farbcode deines Fahrzeugs und mache vorab einen kleinen Farbtest. - Lackstift vorbereiten:
Den Lackstift mindestens 60 Sekunden kräftig schütteln, damit sich die Pigmente vollständig vermischen. - Lack auftragen:
Trage den Lack nur in der beschädigten Stelle auf und arbeite in mehreren sehr dünnen Schichten. Jede Schicht sollte 10–15 Minuten antrocknen, bevor die nächste folgt. - Bei Bedarf nacharbeiten:
Entstehen Unebenheiten oder Ränder, kann die Fläche nach dem Antrocknenvorsichtig fein angeschliffen, gereinigt und erneut dünn lackiert werden.
Geduld und sauberes Arbeiten sind entscheidend für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Wo steht der Farbcode im Kfz-Schein?
Der Farbcode steht in der Regel nicht im Kfz-Schein (Zulassungsbescheinigung Teil I).
Je nach Hersteller befindet sich der Farbcode stattdessen:
- im Motorraum
- an der B-Säule (Türrahmen)
- im Kofferraum
- oder im Serviceheft des Fahrzeugs
👉 Eine ausführliche Übersicht mit Hersteller-Beispielen findest du hier:
Farbcode am Auto finden – so geht’s
Für eine passende Lackreparatur ist der exakte Farbcode entscheidend, der Farbname allein reicht nicht aus.
Wie finde ich die Farbe meines Autolacks heraus?
Die Farbe deines Autolacks findest du am zuverlässigsten über den Farbcode des Fahrzeugs. Der reine Farbname reicht nicht aus, da es oft mehrere sehr ähnliche Farbtöne gibt, die sich je nach Baujahr oder Ausstattung unterscheiden.
So gehst du vor:
- Farbcode am Fahrzeug suchen:
Der Farbcode befindet sich je nach Hersteller z. B. im Motorraum, an der B-Säule (Türrahmen), im Kofferraum oder im Serviceheft. - Farbcode exakt übernehmen:
Der Code muss genau mit dem Farbcode übereinstimmen, den du beim Kauf des Lackstifts angibst. - Farbtest durchführen:
Vor der eigentlichen Reparatur empfiehlt sich immer ein kleiner Farbtest, bevor du direkt am Fahrzeug lackierst.
👉 Eine ausführliche Anleitung mit Bildern findest du hier:
https://kiezlack.de/pages/farbcode-finden
Du findest den Lackcode nicht oder bist unsicher?
Kein Problem. Schick uns einfach deine FIN/VIN sowie die Fahrzeugdaten (Marke, Modell, Baujahr), wir prüfen das für dich und helfen dir, den passenden Lack zu ermitteln.

